Jetzt habe ich mir recht lange Zeit gelassen fuer meinen neuen Eintrag. Dies hatte jedoch durchaus seine Gruende. Ich moechte hier nicht den Anschein erwecken lassen, dass ich eine faule Socke waere.
Der unbestrittene Hoehepunkt schlechthin war letzte Woche natuerlich meine Reise nach Chiang Mai mit den 6.Klassen. Insgesamt waren wir 63 Schueler plus 4 Lehrer, 2 TAs und 1 Gap Student. Der Trip wird jedes Jahr von einer Organisation durchgefuehrt, die sich Magic Eye nennt. Von der waren auch nochmal 6 mit unterwegs.
Wie ich bereits berichtet hatte, kam erst spaet zustande, dass ich mit durfte. Da der Flieger der Schueler nach Bangkok schon voll war, musste ich einen eher nehmen. Montag gegen 11 Uhr wurde ich daher von einem der Schulbusse zum Flughafen gefahren. Gluecklicherweise musste ich am Flughafen in Bangkok nicht allzulange auf den Rest warten. Seit dem der neue Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok eroeffnet wurde, ist der alte Don Mueang fast stillgelegt. Einige Inlandsfluege nach Phuket und Chiang Mai mit Nok-Airlines und Thai-airways fliegen noch ueber den alten Flughafen Bangkoks, doch auf lange Zeit wird er wahrscheinlich eher geschlossen.
Danach sind wir aber erstmal mit ein paar gemieteten Minibussen zum Hauptbahnhof von Bangkok gefahren. Totales Chaos hat dort geherrscht, und dann auch noch mit rund 60 Schuelern mittendrin. In kleinen Grueppchen haben wir die Schueler zu einem Supermarkt begleitet, damit sie sich einen kleinen Snack kaufen koennen. Ausserdem haben wir bei diesem kleinen Supermarkt (es war doch eher ein Shop) kurzerhand 70 Flaschen Wasser gekauft. Es kommen die Tage der Superlativen auf uns zu.
Um 18 Uhr verliessen wir den Hauptbahnhof in Richtung Chiang Mai mit dem Zug. Weshalb der Zug fuer ca. 700 km satte 13 Stunden braucht habe ich bisher nicht rausfinden koennen, jedoch staendiges Anhalten und Schneckentempofahren traegt da sicherlich seinen Teil zu bei.
Zugfahren mag nicht das schnellste Fortbewegungsmittel in Thailand sein, mit Sicherheit jedoch eines der Angenehmsten. Wenn man einen Nachtzug nimmt, sollte man sich schnell den unteren Schlafplatz sichern. Dieser ist etwas groesser, mit Fenster und man merkt nicht die ganzen Ruckelein, die der Zug macht. In der ersten Nacht schlief ich allerdings oben und lernte die mit sich bringenden Nachteile kennen. Komischerweise haben alle Schueler, die auf Toilette gehen wollten gerade mich um Erlaubnis gefragt. Zudem war es die erste Nacht, in der ich mit Kim, dem kleinen Schweden an den Beinen zusammengebunden war. Daher war meine Nacht kurz und weniger erholsam.
Dienstag, 31. März 2009
Mittwoch, 18. März 2009
Chiang Mai, ich komme!!!
Hallo,
Ich bin Pokalsieger.
Sonntags spiele ich ja immer Hallenfussball mit den Schuelern und auch ein paar wenigen Lehrern. Letzten Sonntag dann, war das Pokalfinale um den DIFA - Cup, welches mein Team gewann (unterstuetzt durch ein Tor von mir).
Naechsten Sonntag beginnen wir mit World Cup. Dazu wurden alle Spieler nach ihrer Herkunft in Teams eingeteilt. Zustande kamen England, Europa, Rest der Welt und Thailand. Sehr repraesentativ.
Ein weiteres grosses Fussballhighlight, welches sich wieder zugetragen hat und im allgemeinen immer mit grosser Begeisterung erwartet wird, war das Freundschaftsspiel der Lehrer gegen die Schueler. Auf dem "Papier" sind die Lehrer in der Regel unterlegen und braeuchten eigentlich gar nicht erst antreten. Doch die Realitaet auf dem Platz sieht, wie so haeufig, anders aus. +
Mit 10 Spielern haben wir begonnen. Zur Halbzeit bekamen wir einen kleinen kugekrunden Thai als Verstaerkung. Zuvor belaechelt, brachte er uns sogar mit 1:0 in Fuehrung in der zweiten Halbzeit, beguenstigt durch einen eklatanten Torwartfehler. Schnell erzielten wir das noetige 2:0 um entspannt in die meist ektische Schlussphase zu schauen. Doch ein sehr zweifelhafter Elfmeter brachte die Schueler auf 2:1 ran. Als ausgleichende Gerechtigkeit koennte man so den gluecklichen Elfmeter auf unserer Seite bezeichnen, der zum 3:1 fuehrte. Die letzten 5 Minuten waren von einem aufbaeumen der Schueler gepraegt, welches auch mit einem Tor belohnt wurde. Doch das 3:2 kam zu spaet um uns den verdienten Sieg zu nehmen.
Das Spiel in der Statistik: 1.HZ: 10 gg. 11 Spieler +4Wechsler auf Seiten der Schueler. Ergebnis 0:0; 2.HZ 11 gg. 11+4. Ergebnis 3:2. Durchschnittsalter: Lehrer ca. 35 Jahre (beguenstigt durch Carl und meiner Wenigkeit) Schueler ca. 16 Jahre
Naechste Woche werde ich die 6.Klassen auf ihre Klassenfahrt begleiten. Unser Ziel wird Chiang Mai im Norden Thailands sein. Chiang Mai ist die groesste Stadt im Norden Thailands und ist rund 700 km entfernt von Bangkok. Das wird ein Spass sage ich euch. Achja und die einzige Bediengung unter der ich mitfahren durfte ist, dass ich nachts mit einem Schlafwandler an den Beinen zusammen gebunden werde. Ein ziemlich geringes Opfer, das ich fuer die Fahrt gerne in bringe.
Weiterhin habe ich gestern meine Fluege fuer den "grossen" Urlaub gebucht. Alle Fluege sind mit AirAsia, einer Billigfluggesellschaft. Da wir uns keine anderen Fluggesellschaften leisten konnten, muessen wir von Laos nach Kambodscha ueber Kuala Lumpur in Malaysia fliegen. Ein Blick auf der Karte verraet, was das fuer ein Umweg ist. Doch wir werden die eine Nacht nutzen, die wir dort sind, um uns den grossen beruehmten Pertonas-Tower anzuschauen.
Demnaechst werde ich genaueres ueber unsere Route erzaehlen.
Das bild stammt von einem Schulausflug der 4. Klassen zu einem Thai-Tempel in Thalang, dem District im Norden.
Bis bald
Vincent
Freitag, 13. März 2009
4.Etappe bis zum Urlaub
Wenn man meinen Aufenthalt gedanklich etwas einteilt, kommt man auf ungefaehr 5 Teile. Der erste Teil war die Aklimatisierungsphase, in der ich alles entdeckt und erkundet habe, viel geahhht und gohhht habe und natuerlich sehr viele neue Leute kennengelernt habe.
Nachdem in den ersten Halfterm-Ferien Nana und Dorian zu Besuch gewesen waren, ging es in die zweite Phase ueber, die bis Weihnachten andauerte.
Der dritte Teil begann mit der Ankunft der zwei neuen Gap Students Anfang Januar und endete mi der Abreise von Paul und Marcus.
Warum erzaehle ich das?
So langsam aber sicher gehe ich dem Ende meines Thailandaufenthaltes entgegen. Es sind zwar immer noch knapp 4 Monate, doch wurde mir letztens bewusst, dass ich auch schon fast 8 Monate hier bin. Die Zeit verfliegt und so langsam muss ich mir Gedanken machen, was ich mir noch alles anschauen moechte. Grob lagen bereits einige Plaene bereit, Laos, Kambodscha, Nordthailand,... Nun gilt es diese zu fixieren und in die Tat umzusetzen.
Laos und Kambodscha wird mein erstes grosses Projekt werden. Anfang April beginnen die zwei-woechigen Termferien. Carl und ich werden uns dann mit Rucksack bewaffnet erstmal fuer zwei Wochen aus Thailand verabschieden. Hoffentlich koennen wir die Planung bis Sonntag beendet haben, um naechste Woche mit dem Buchen der Fluege zu beginnen. Ich freue mich schon so sehr darauf. Schaut mal im Internet nach Bildern zu Anchor Wat. Das ist eine riesige Tempelanlage in Kambodscha, die auf jeden Fall auf unserem Weg liegen wird.
Nun jetzt liegt erstmal ein bisschen Arbeit vor mir.
Bis bald.
Vincent
Nun jetzt liegt erstmal ein bisschen Arbeit vor mir.
Bis bald.
Vincent
Dienstag, 10. März 2009
Vielen Dank
Ich moechte mich recht herzlich fuer die vielen tollen Geburtstagswuensche bedanken.
Auf das ich noch eine schoene Restzeit in Thailand verbringen kann.
Auf das ich noch eine schoene Restzeit in Thailand verbringen kann.
Der Geburtstagsnapoleon
Ich bin zwar zeitlich gesehen mit Blogschreiben etwas hinterher, das sollte jedoch nicht weiter stoeren. Lest einfach umso schneller!!
Zur Erinnerung, wir befinden uns jetzt unmittelbar vor meinem Geburtstag. Nur noch wenige Minuten trennen mich von meinem 19.Geburtstag und dem Beginn des 20.Lebensjahres.
Die naechsten 24 Stunden verlaufen in Echtzeit.
Tick, Tick, Tick ..... 00:00, 01.03.2009. Es ist der 19. Geburtstag V.Richard Jagotas.
Ich bin so ein kleiner Geburtstagswahni. Seit juengster Kindheit war mir der Geburtstag heilig. Ich war derjenige, der die Musik bestimmt hat, der das Abendbrot bestimmt hat, der Geschenke bekommen hat usw. Fuer mich viel eine Welt zusammen und ich hatte mir den unerbitterten Jihad geschworen, als meine Eltern mir im Alter von 9 Jahren (oder so) eine Geburtstagsfeier verboten. Doch diesmal wurde mir nix verboten.
00:05, mein innerer Monolog neigte sich dem Ende und ich freute mich sehr ueber die Glueckwuensche von Paul und Marcus. Wir befinden uns gerade in dem kleinen Thai-Club Timberhut.
00:15, endlich ist es mir gelungen 3 Bier an der Theke zu bestellen um meinen Geburtstag zu begiessen.
00:16, nachdem das Bier alle war gab es ein zweites.
00:17, nach dem zweiten gab es eine Pause. Die Localitaet hat an Attraktivitaet abgenommen. Kein Platz zum Tanzen, Sitzen, Laufen und Stehen zwangen uns zum Aufbruch.
00:40, Wir halten auf dem Rueckweg bei einem 7-11 24h Shop und kaufen noch ein Bier fuer zu Hause.
01:00, Ankunft auf dem Schulgelaende und Gemuetlichmachung im Boarding House
01:10, Konsum des erworbenen Gute-Nacht-Bieres
01:30, Mit breiter Mehrheit wurde nun beschlossen, meinen Geburtstag nach der Nachtruhe fortzusetzen.
01:35, Gute Nacht!!!
01:40 - 13:00, Vincent schlaeft tief und fest wie ein Engelchen :)
14:00 Nach kurzer Orientierungsphase brechen wir auf.
Das war es jetzt erstmal in Echtzeit, da ich mich nicht mehr so genau an die Zeiten erinnern kann. Auf jeden Fall waren wir erstmal im Central Einkaufszentrum Pizza essen und sind anschliessend hoch zum Big Buddha gefahren. Schoene Bilder von der Aussicht und der einzigartigen Statue werden nachgereicht.
Am Abend haben wir dann einen gemuetlichen Videoabend gemacht, der allerdings auch sehr lange ging.
Es war ein interessanter und nicht langweiliger Geburtstag. Da ich sowieso den ganzen Urlaub lang ueber Musik, Auflugsziele und nahezu alles bestimmt habe, ist der kleine Geburtstagsnapoleon diesmal in Dresden geblieben.
Das gewohnte Schema mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag, am Abend besonders leckeres Abendbrot und am folgenden Wochenende Party mit Freunden, fiel diesmal aus, was auch nicht weiter schlimm war. Moeglicherweise werden sich zukuenftige Geburtstage auch sehr viel unterschiedlicher gestalten.
Weiter gehts im dritten Teil.
Zur Erinnerung, wir befinden uns jetzt unmittelbar vor meinem Geburtstag. Nur noch wenige Minuten trennen mich von meinem 19.Geburtstag und dem Beginn des 20.Lebensjahres.
Die naechsten 24 Stunden verlaufen in Echtzeit.
Tick, Tick, Tick ..... 00:00, 01.03.2009. Es ist der 19. Geburtstag V.Richard Jagotas.
Ich bin so ein kleiner Geburtstagswahni. Seit juengster Kindheit war mir der Geburtstag heilig. Ich war derjenige, der die Musik bestimmt hat, der das Abendbrot bestimmt hat, der Geschenke bekommen hat usw. Fuer mich viel eine Welt zusammen und ich hatte mir den unerbitterten Jihad geschworen, als meine Eltern mir im Alter von 9 Jahren (oder so) eine Geburtstagsfeier verboten. Doch diesmal wurde mir nix verboten.
00:05, mein innerer Monolog neigte sich dem Ende und ich freute mich sehr ueber die Glueckwuensche von Paul und Marcus. Wir befinden uns gerade in dem kleinen Thai-Club Timberhut.
00:15, endlich ist es mir gelungen 3 Bier an der Theke zu bestellen um meinen Geburtstag zu begiessen.
00:16, nachdem das Bier alle war gab es ein zweites.
00:17, nach dem zweiten gab es eine Pause. Die Localitaet hat an Attraktivitaet abgenommen. Kein Platz zum Tanzen, Sitzen, Laufen und Stehen zwangen uns zum Aufbruch.
00:40, Wir halten auf dem Rueckweg bei einem 7-11 24h Shop und kaufen noch ein Bier fuer zu Hause.
01:00, Ankunft auf dem Schulgelaende und Gemuetlichmachung im Boarding House
01:10, Konsum des erworbenen Gute-Nacht-Bieres
01:30, Mit breiter Mehrheit wurde nun beschlossen, meinen Geburtstag nach der Nachtruhe fortzusetzen.
01:35, Gute Nacht!!!
01:40 - 13:00, Vincent schlaeft tief und fest wie ein Engelchen :)
14:00 Nach kurzer Orientierungsphase brechen wir auf.
Das war es jetzt erstmal in Echtzeit, da ich mich nicht mehr so genau an die Zeiten erinnern kann. Auf jeden Fall waren wir erstmal im Central Einkaufszentrum Pizza essen und sind anschliessend hoch zum Big Buddha gefahren. Schoene Bilder von der Aussicht und der einzigartigen Statue werden nachgereicht.
Am Abend haben wir dann einen gemuetlichen Videoabend gemacht, der allerdings auch sehr lange ging.
Es war ein interessanter und nicht langweiliger Geburtstag. Da ich sowieso den ganzen Urlaub lang ueber Musik, Auflugsziele und nahezu alles bestimmt habe, ist der kleine Geburtstagsnapoleon diesmal in Dresden geblieben.
Das gewohnte Schema mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag, am Abend besonders leckeres Abendbrot und am folgenden Wochenende Party mit Freunden, fiel diesmal aus, was auch nicht weiter schlimm war. Moeglicherweise werden sich zukuenftige Geburtstage auch sehr viel unterschiedlicher gestalten.
Weiter gehts im dritten Teil.
Mittwoch, 25. Februar 2009
Woche der Emotionen
Hallo,
nach langer Zeit werde ich mal wieder etwas von mir preisgeben. Stressige und vielbeschaeftigte Tage haben weiteres Blogschreiben verhindert. Doch die letzten 2 Woche waren ebenso mit die schoensten die ich in Thailand bisher hatte. Letzten Dienstag naemlich kamen Paul und Marcus mich aus Dresden besuchen. Den Tag vorher habe ich das Auto empfangen, welches wir fuer die folgenden 2 Wochen gemietet haben.
In der Nacht vom Sonntag zum Montag war ich deshalb schon unglaublich aufgeregt, weil ich so scharf auf das Auto war. Doch die darauffolgende Nacht war noch viel schlimmer.
Am morgen darauf bin ich mit dem schoenen neuen Auto, ein Honda Jazz, frueh um 7.45 zum Flughafen gefahren. Planmaessig sollte der Flieger 8.11 Uhr (Thaizeit) den Phuket International Airport erreichen. Das tat er auch. Ich war auch puenktlich da, obwohl ich etwas spaeter eintreffen wollte, da Einreise und Gepaeckannahme ja immer noch einige Zeit benoetigt. So hab ich bis 9.20 auf die Kollegen gewartet. Unvorstellbar wie jede Minute die Spannung gestiegen ist. Jedesmal wenn sich die Schiebetuer geoeffnet hat, versuchte ich die beiden in dem Raum dahinter irgendwie zu erspaehen. Doch als sie dann eintrafen, war ich uebergluecklich.
Die darauffolgenden Tage waren sehr schoen, aber fuer mich auch stressig, da ich arbeiten musste und zeitgleich auch versucht habe die beiden zu unterhalten. Die erste Nacht waren Paul und Marcus in einem Backpackerhotel in Phuket Town fuer knapp 2,50 euro die Nacht pro Kopf.
Jedoch haben ein uebler Geruch, Kakerlaken im Bad und Schimmel auf dem Ventilator einen laengeren Aufenthalt verhindert. Wochen zuvor hatte ich bereits in Erfahrung gebracht, wie teuer die Uebernachtung auf dem Schulgelaende waere, pro Kopf und Nacht ca. 10 Euro. Damals hatte ich den Gedanken, dass die beiden in der Schule wohnen als zu teuer verworfen. Doch sie scheinen das noetige Geld zu haben und freundeten sich mit der Unterkunft in der Schule an. Sie bezogen ein Zimmer in einem der leeren Boardinghaeuser. So hatten sie den ganzen Aufenthaltsraum fuer sich und konnten zudem auch den Pool nutzen.
Fuer die 2 Wochen haben wir uns ein Auto gemietet, einen schicken Honda Jazz in der Sportversion. Meines Erachtens sind wir dadurch mobiler und kostenguenstiger aufgehoben. Mit dem Auto fahren wir nun schon seit fast ein-einhalb -Wochen durch die Gegend. Von vielen unserer Ziele habe ich bereits in frueheren Posts berichtet, wie dem Bang Pae Wasserfall, Patong, Phuket Town und diversen Straenden. Den Big Buddha, eine 50 m grosse Buddha-Statur die ueber der Insel trohnt, habe ich mir fuer die beiden aufgeben, da gerade auch der Fahrt dort hoch sehr schwierig ist und mit dem Moped schwer machbar.
Pauls und Marcus' Besuch hatte jedoch fuer mich einen anderen Hoehepunkt, der zu Beginn emotional etwas untergangen war. Ungefaehr am Freitag wurde mir bewusst, "Hey Vincent, Sonntag hast du Geburtstag." Und schlagartig stellte sich die Vorfreude auf meinen Geburtstag ein.
Bevor ich jedoch feiern durfte, stand noch Aruns Geburtstag an. Mein kleiner Cousin hat am Samstag einen pompoesen 4.Geburtstag gefeiert. Rund 20 Kinder waren erschienen. Vor Anands Haus auf der Strasse haben wir Tische aufgestellt und im Garten hat Anand mit einem Kollegen ein bisschen Musik gespielt. Fuer das kulinarische Wohl ist bei einer Feier mit Thaikoechen immer sehr ausreichend gesorgt.
Nach Aruns Geburtstag sind Marcus, Paul und ich nach Phuket Town gefahren und haben den Stunden bis Mitternacht entgegen gefiebert.
Weiter im Teil 2.
nach langer Zeit werde ich mal wieder etwas von mir preisgeben. Stressige und vielbeschaeftigte Tage haben weiteres Blogschreiben verhindert. Doch die letzten 2 Woche waren ebenso mit die schoensten die ich in Thailand bisher hatte. Letzten Dienstag naemlich kamen Paul und Marcus mich aus Dresden besuchen. Den Tag vorher habe ich das Auto empfangen, welches wir fuer die folgenden 2 Wochen gemietet haben.
In der Nacht vom Sonntag zum Montag war ich deshalb schon unglaublich aufgeregt, weil ich so scharf auf das Auto war. Doch die darauffolgende Nacht war noch viel schlimmer.
Am morgen darauf bin ich mit dem schoenen neuen Auto, ein Honda Jazz, frueh um 7.45 zum Flughafen gefahren. Planmaessig sollte der Flieger 8.11 Uhr (Thaizeit) den Phuket International Airport erreichen. Das tat er auch. Ich war auch puenktlich da, obwohl ich etwas spaeter eintreffen wollte, da Einreise und Gepaeckannahme ja immer noch einige Zeit benoetigt. So hab ich bis 9.20 auf die Kollegen gewartet. Unvorstellbar wie jede Minute die Spannung gestiegen ist. Jedesmal wenn sich die Schiebetuer geoeffnet hat, versuchte ich die beiden in dem Raum dahinter irgendwie zu erspaehen. Doch als sie dann eintrafen, war ich uebergluecklich.
Die darauffolgenden Tage waren sehr schoen, aber fuer mich auch stressig, da ich arbeiten musste und zeitgleich auch versucht habe die beiden zu unterhalten. Die erste Nacht waren Paul und Marcus in einem Backpackerhotel in Phuket Town fuer knapp 2,50 euro die Nacht pro Kopf.
Jedoch haben ein uebler Geruch, Kakerlaken im Bad und Schimmel auf dem Ventilator einen laengeren Aufenthalt verhindert. Wochen zuvor hatte ich bereits in Erfahrung gebracht, wie teuer die Uebernachtung auf dem Schulgelaende waere, pro Kopf und Nacht ca. 10 Euro. Damals hatte ich den Gedanken, dass die beiden in der Schule wohnen als zu teuer verworfen. Doch sie scheinen das noetige Geld zu haben und freundeten sich mit der Unterkunft in der Schule an. Sie bezogen ein Zimmer in einem der leeren Boardinghaeuser. So hatten sie den ganzen Aufenthaltsraum fuer sich und konnten zudem auch den Pool nutzen.
Pauls und Marcus' Besuch hatte jedoch fuer mich einen anderen Hoehepunkt, der zu Beginn emotional etwas untergangen war. Ungefaehr am Freitag wurde mir bewusst, "Hey Vincent, Sonntag hast du Geburtstag." Und schlagartig stellte sich die Vorfreude auf meinen Geburtstag ein.
Bevor ich jedoch feiern durfte, stand noch Aruns Geburtstag an. Mein kleiner Cousin hat am Samstag einen pompoesen 4.Geburtstag gefeiert. Rund 20 Kinder waren erschienen. Vor Anands Haus auf der Strasse haben wir Tische aufgestellt und im Garten hat Anand mit einem Kollegen ein bisschen Musik gespielt. Fuer das kulinarische Wohl ist bei einer Feier mit Thaikoechen immer sehr ausreichend gesorgt.
Nach Aruns Geburtstag sind Marcus, Paul und ich nach Phuket Town gefahren und haben den Stunden bis Mitternacht entgegen gefiebert.
Weiter im Teil 2.
Mittwoch, 18. Februar 2009
The Chicken Truck
Ich geniesse die Ferien in vollen Zuegen. Am angenehmsten ist, das wir im Boarding house unsere Ruhe haben und keine Schueler hier sind. Doch an sich sind wir recht faul und machen nur was uns spass macht.
Am Montag war ich das erste Mal in meinem Leben fischen. Viel haben wir nicht gefangen. Es war im erweiterten Sinne ein gemuetliches Beisammensein mit Bier, Angelruten und viel Spass.
Teilgenommen haben Carl, Dave Dickson (house-tutor), Dave Langley (Lehrer bei den ganz ganz jungen Kindern) und Myles (dritte Klasse Lehrer).
Wir haben uns frueh um 10 Uhr alle bei DaveL. getroffen, haben einen Kaffee getrunken und sind anschliessend mit Myles Auto zu einer Meereszunge in der Naehe vom Flughafen gefahren. Zwischendurch haben wir einen Halt gemacht, um Bier und Mittagessen zu kaufen.
Die Fische, die sich in dem Gewaesser tumelten, war leider zu kleinen zum fangen und verspeisen. Krebse angeln ging allerdings ziemlich gut. So hat sich unser Ausflug vom fishing zum crabbing entwickelt.
Am Ende des Tages (unglaubliche 8 Stunden) war ich der Sieger mit 5 gefangenen Krebsen und 2 kleinen Fischen. Auf dem Rueckweg haben wir einen Pickup gesehen, der auf der Ladeflaeche Kisten mit Huehnern gestapelt und sehr sporadisch befestigt hatte. Sowas gibt es auch nur in Thailand.
Zudem hab ich gestern auf der grossen Hauptstrasse eine runterhaengende Stromleitung gesehen. Die Autos und Mopeds sind einfach weiter bzw. drumherum gefahren. Das gibts auch nur in Thailand.
Heute haben sind wir eigentlich bei Dave L zum Abendbrot eingeladen, doch er hat bedauerlicherweise erkaeltelt. Also werden wir weiter ueberlegen, was wir heute machen. Vielleicht gehen wir mal wieder zur Thai Massage.
Nur noch 1 Woche und dann kommt lang erwarteter Besuch aus Deutschland. Ich freu mich schon so sehr.
Bis bald
Vincent
Am Montag war ich das erste Mal in meinem Leben fischen. Viel haben wir nicht gefangen. Es war im erweiterten Sinne ein gemuetliches Beisammensein mit Bier, Angelruten und viel Spass.
Teilgenommen haben Carl, Dave Dickson (house-tutor), Dave Langley (Lehrer bei den ganz ganz jungen Kindern) und Myles (dritte Klasse Lehrer).
Wir haben uns frueh um 10 Uhr alle bei DaveL. getroffen, haben einen Kaffee getrunken und sind anschliessend mit Myles Auto zu einer Meereszunge in der Naehe vom Flughafen gefahren. Zwischendurch haben wir einen Halt gemacht, um Bier und Mittagessen zu kaufen.
Die Fische, die sich in dem Gewaesser tumelten, war leider zu kleinen zum fangen und verspeisen. Krebse angeln ging allerdings ziemlich gut. So hat sich unser Ausflug vom fishing zum crabbing entwickelt.
Am Ende des Tages (unglaubliche 8 Stunden) war ich der Sieger mit 5 gefangenen Krebsen und 2 kleinen Fischen. Auf dem Rueckweg haben wir einen Pickup gesehen, der auf der Ladeflaeche Kisten mit Huehnern gestapelt und sehr sporadisch befestigt hatte. Sowas gibt es auch nur in Thailand.
Zudem hab ich gestern auf der grossen Hauptstrasse eine runterhaengende Stromleitung gesehen. Die Autos und Mopeds sind einfach weiter bzw. drumherum gefahren. Das gibts auch nur in Thailand.
Heute haben sind wir eigentlich bei Dave L zum Abendbrot eingeladen, doch er hat bedauerlicherweise erkaeltelt. Also werden wir weiter ueberlegen, was wir heute machen. Vielleicht gehen wir mal wieder zur Thai Massage.
Nur noch 1 Woche und dann kommt lang erwarteter Besuch aus Deutschland. Ich freu mich schon so sehr.
Bis bald
Vincent
Abonnieren
Posts (Atom)